Zebras haben zwei Beine und viel Ambiente

»Spielen ist Experimentieren mit dem Zufall.« (Novalis) 

Wir Edelblogger waren wieder einmal auf Entdeckungstour. Diesmal in unserem Fokus: Die Zebra Lounge Casinos im Bodenseegebiet. Derer gibt es nämlich gleich drei im Bodenseeraum und allen ist gemeinsam, dass man als Gast in eine gänzlich andere Welt eintaucht. Afrika lässt grüßen und wer bisher nicht geglaubt hat, dass Zebras zwei Beine und ein sehr schönes Ambiente haben, wird schon nach dem ersten Besuch in einem der Spielcasinos eines Besseren belehrt.

Unser Besuch im Zebra Lounge Casino Singen/Hohentwiel war gleich von mehreren angenehmen Details geprägt. Da wäre beispielsweise die gute Erreichbarkeit des Casinos, das im Industriegebiet von Singen liegt und selbst ohne Auto mit dem Zug (Haltestelle Industrie) oder Bus bequem zu erreichen ist. Wer auf einen Kaffee oder zum Spielen an modernsten Geräten mit einer reichhaltigen Spielauswahl mit dem Auto kommt, hat die Möglichkeit einen der Parkplätze hinter dem Gebäude zu nützen und direkt durch den dezent gelegenen Hintereingang das Zebra Lounge Casino zu betreten.

Schon beim Eintritt, der wie in allen Spielhallen erst ab 18 Jahren erlaubt ist, ist man von dem Interieur beeindruckt. Alle Casinos sind liebevoll im Afrikastil eingerichtet, was sich über die Einrichtung selbst bis hin zu Dekoartikel zieht und eine richtige Wohlfühlatmosphäre ausstrahlt. Die Aufteilung im Inneren des Casinos erlaubt viel Freiraum für jeden einzelnen Gast. Dieser kann sich zwischen einem der zahlreichen Spielautomaten ebenso entscheiden als auch ob er sich an einem der drei Internetstationen in die Weiten des WWW begeben oder in der super gemütlichen Lounge bei einem Kaffee entspannen will.

Was die Spielgeräte betrifft sind diese nicht nur topmodern, sondern auch äußerst gepflegt und sauber. Ein Umstand, der übrigens alle Zebra Lounge Casinos betrifft, denn Sauberkeit wird generell groß geschrieben. Nach jedem spielenden Gast werden die Geräte gereinigt, die Toiletten immer wieder auf ihre Reinlichkeit kontrolliert. Obwohl das Rauchen erlaubt ist, wird man überquellende Aschenbecher vergeblich suchen. Wie gesagt, es wird sehr viel Wert auf die Sauberkeit gelegt. Entsprechend zeigt sich auch das Gästeklientel der Casinos, in denen sich zudem auch Frauen äußerst wohlfühlen, denn gestört wird niemand bei einem kurzweiligen Besuch in den Zebra Casinos, die fast schon eine familiäre Atmosphäre ihr Eigen nennen.

Eine Tatsache, die nicht zuletzt an dem Personal liegt, welches jedem Gast das Gefühl gibt herzlich willkommen zu sein. Ein aufmerksamer und freundlicher Service ist hier kein Muss, sondern gelebte Gastfreundlichkeit. Sicht- und spürbar, unabhängig in welchem der Spielcasinos man seine Freizeit verbringt. Freie Getränke, frisches Obst und Kuchen, Süßigkeiten sind für alle spielenden Gäste selbstverständlich  und mit 50 Cent für alkoholfreie kalte Getränke oder 1€ für eine der Kaffeevariationen wird der Aufenthalt für Nichtspieler wirklich sehr erschwinglich. Letzteres macht die Zebra Lounge Casinos auch für einen gemütlichen Plausch mit Freunden attraktiv, nicht zuletzt, weil zum Beispiel das Casino in Singen sehr nahe an der beliebten Großraumdiscothek Top Ten liegt. Gemütlich etwas trinken und sich unterhalten, im Internet surfen oder sein Glück an einem der Spielgeräte versuchen – hier hat jeder die freie Wahl, wie er seinen Aufenthalt im Casino gestalten möchte. Deshalb das abschließende Fazit von uns: Ein Besuch in einem der Zebra Lounge Casinos lohnt sich auf jeden Fall.

Zebra Lounge Casinos und ihre Öffnungszeiten:

Zebra Lounge Casino Singen, Pfaffenhäule 50. Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 7-24 Uhr, Sonntag 10-24 Uhr. NEU ab März: Bistro-Öffnungszeiten 7-3 Uhr.

Zebra Lounge Casino Allensbach, Zum Riesenberg 15. Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag 8-24 Uhr.

Zebra Lounge Casino Friedrichshafen, Möttelistr. 11. Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 6-24 Uhr. Sonntag 8-24 Uhr.

Salzkammergut und die Wiege der Menschheit

Es gibt einige mystische Orte im Salzkammergut, doch besonders Hallstatt sticht aufgrund seiner Geschichte heraus. Eingebettet in einer Landschaft mit vielen Seen, einer atemberaubenden Naturlandschaft und unzähligen Kulturstätten befindet sich die geheimnisvolle Stadt direkt am smaragdgrün schimmernden Hallstättersees.

Ein Urlaub in Hallstatt ist sehr vielfältig und bietet nicht nur den Einblick in die frühere Geschichte sondern auch die Möglichkeit neue Lebensenergie zu tanken und vom grauen Alltag abzuschalten. Die frische Luft und die wunderbare Natur bilden die idealen Voraussetzungen um die Seele baumeln zu lassen, sich Zeit für sich selbst zu nehmen und einfach zu genießen.

Beliebte Ziele rund um Hallstatt sich auch die vielen nachgewiesenen Glücksplätze, die Menschen zum Innehalten, Lebensenergie tanken und Abschalten animieren und sie dabei unterstützen. Zum Beispiel der Koppenwinkel am Fuße des Dachsteins befindet sich so ein Platz.

Wer sich in Hallstatt niederlässt, findet ein Weltkulturerbe aus Österreich. Zum Beispiel sind die Häuser aufgrund ihrer besonderen Bauweise denkmalgeschützt. Damals mussten sich die Menschen etwas einfallen lassen um zwischen See und steilem Berg überleben zu können und bauten ihre Häuser teils auf Pfähler, die aus dem Wasser ragten.

Interessierte sollten auf jeden Fall auf die Entdeckung der Geschichte Hallstatts gehen, wobei man am besten im Weltkulturerbemuseum beginnt und sich die Fundstücke von Ausgrabungen bei den Gräberfeldern ansieht. Ein kleiner 3D-Film gibt Aufschluss über die frühere Lebensweise, die Schwierigkeiten im Alltag und auch volkskundliche Themen werden behandelt.

Lebendige Geschichte findet man auch in den Salzwelten, in denen man eine Zeitreise unternehmen und sich die kilometerlangen Stollen, die damals noch von Hand in den Berg geschlagen wurden, ansehen kann. Die Führung durch die Welt des weißen Goldes ist sehr spannend aufgebaut, beginnt mit einer Grubenbahn und ist auf jeden Fall empfehlenswert. Tief im Bergwerk unter Tage gelangt man über Bergmannsrutschen auch zum Fundort des „Mann im Salz“ der 1734 gefunden wurde.

Ein Gastbeitrag von Christine Schuster aus Österreich.

 

TV3 Verlag: Fast 30 Jahre der verlässliche Werbepartner für alle Branchen

Verlage der unterschiedlichsten Art gibt es nicht nur in Deutschland wie Sand am Meer. Doch wie bei so vielem macht nicht nur die Konstanz den feinen Unterschied, sondern auch die Tatsache, dass man für sein Werbebudget mehr als eine gute Leistung erhält. Und hier hapert es doch zuweilen mal mehr oder weniger gewaltig, nicht zuletzt auch dann, wenn das berühmte Bonbon des Kundenservices fehlt. Bei dem kleinen, jedoch sehr etablierten und stetig wachsenden Verlag TV3 aus Singen am Hohentwiel fehlt dieses Bonbon sicher nicht. Im Gegenteil, denn das Team rund um Roswitha Bosch weiß aus fast 30 Jahren Verlagsgeschäft was Kunden wünschen. Innovativ, kreativ, den jeweiligen persönlichen und finanziellen Unternehmenszielen angepasst.

Die Produktvielfalt des nicht nur regional bekannten Verlages TV3 ist immens. Kein Thema bleibt außen vor: Sport, Kultur, Handwerk, Textil, Tourismus…für jedes Werbebedürfnis gibt es das richtige Printmedium. Dieses erscheint monatlich, alle zwei Monate, jährlich – und ermöglicht somit für alle Branchen zielgerichtete Werbeanzeigen zu schalten. Beeindruckend sind, neben der Vielfalt der Produkte des TV3 Verlages in Singen, die Kompetenz, Freundlichkeit und Kundennähe des Teams. Gelebte Leidenschaft, mit dem Herz am rechten Fleck, punktet das freundliche Team schon seit Jahrzehnten. Eine Tatsache, die zahlreiche langjährige Kunden gerne bestätigen, wie wir erfahren haben.

Obwohl der Verlag TV3 aus Singen überwiegend regional agiert, wissen auch überregional ansässige Kunden das vielfältige Angebot zu schätzen. Das wiederum orientiert sich direkt an den persönlichen Bedürfnissen des werbenden Kunden. Ein Aspekt, der aufzeigt, dass bei TV3 nicht verkaufen auf Biegen und Brechen angesagt ist, sondern ein maßgeschneidertes Angebot für eine gezielte Werbung offeriert wird. Gesehen und wahrgenommen werden, sich einen Namen machen, unternehmerische Angebote hervorheben oder das Image steigern – wo ein Werbewunsch, da die passende Werbelösung bei dem TV3 Verlag.

Kaum verwunderlich, dass neben der Platzierung einer Werbeanzeige auch die Möglichkeit der redaktionellen Unterstützung zur Unternehmenspräsentation gegeben ist. Unter anderem, denn wer sich, so wie wir, mit dem Verlag beschäftigt wird einen rundum Service finden, der so gut wie keine Wünsche in Sachen Werbung und PR offenlassen wird. Dass inzwischen auch auf der Webseite des Verlages Bannerwerbung geschaltet werden kann (und das auch noch wirklich günstig!), sei nur am Rande erwähnt.

Wir von edelblogger.de befinden: Wer regional werben, und somit nah an seinen Kunden sein will, der wird sich in den Händen des TV3 Medienverlages aus Singen/Hohentwiel in besten Händen wissen. Zudem: Für alle, die auch national unternehmerisch aktiv sind und sich zum Beispiel in der Bodenseeregion (mit der Nähe zur Schweiz) werbend präsentieren wollen, ist der Verlag natürlich ebenfalls ein hervorragender Ansprechpartner. Fazit von uns: Ein Top Unternehmen in Singen, wenn es um Werbung, PR und Co. geht!

Glücksforschung – Machen Sie mit!

Glück. Was ist das eigentlich? Wie fühlt sich der Zustand des Glücklichseins an? Lässt sich Glück lernen oder kommt das ganz einfach von selbst? Wird einem das Gefühl Glück empfinden zu können in die Wiege gelegt? Sie merken schon: Rund um das Thema Glück, Glücksgefühle, glückliche Momente oder Unglück ranken sich zahlreiche Fragen. Fragen, die nur darauf warten Antworten zu finden, die tatsächlich von Mensch zu Mensch verschieden ausfallen können.

Sind Sie glücklich? Kürzlich habe ich im TV einen Teil einer Sendung gesehen, die sich „Glücksreport“ nannte und fünf Menschen begleitete, die sich selbst als unglücklich betrachten oder betrachteten. Da ich nach etwa der Hälfte der Sendezeit abgeschaltet habe, weiß ich nicht, ob diese, unter dem deutschen Durchschnitt, unglücklichen Menschen doch wieder ihren persönlichen Zustand des Glücks erlangen konnten. Laut dem Report fühlen sich in Deutschland circa 70% der Bevölkerung glücklich. 25% hingegen fühlen sich unglücklich und 5% sogar sehr unglücklich. Aber woran wird nun das Fühlen des Glücks oder Unglücks festgemacht?

Ist es ein finanzieller Reichtum? Das Dach über dem Kopf? Die Tatsache lieben zu können und geliebt sowie gebraucht zu werden? Oder ist ein Mensch glücklich, wenn er ein teures Auto fährt, eine Villa sein Eigen nennt, viele gesunde Kinder oder einen befriedigenden Job hat? Vielleicht lösen ganz andere Dinge und Momente im Leben Glück aus? Laut der Fernsehsendung ist Glück lernbar. Stellt sich die weitere Frage: Wie lernt man ein glücklich sein? Und wenn es real betrachtet wirklich erlernbar ist, was braucht man dazu oder was muss man dafür tun? Macht es einen selbst glücklich, wenn man anderen Menschen dabei behilflich ist sich glücklicher zu fühlen?

An dieser Stelle soll keine Studie durchgeführt werden, kein Report, aber doch etwas, das gewiss vielen Menschen neue Erkenntnisse zum Thema Glück bringen kann. Ich möchte Sie im Sinne vieler Frauen und Männer nun bitten an der heute beginnenden „Glücksforschung“ der Edelblogger teilzunehmen! Schicken Sie mir via Mail Ihre Geschichte vom Glück, glücklich sein oder dem Empfinden unglücklich die Tage verbringen zu müssen!

Ihre Geschichte wird dann hier veröffentlicht – anonym und ohne an eine andere Stelle weitergegeben zu werden. Ich freue mich auf Ihre Zusendungen und bin gespannt ob und wie glücklich Sie sich fühlen sowie was jeder Einzelne von Ihnen als Glück oder Unglück empfindet und erlebt!

Firmenevents und andere kleinere Überraschungen

Nicht oft geschieht es, dass ich mich dazu hinreißen lasse, einer Einladung zu einem
Firmenevent, sei es Jubiläum, Neueröffnung oder anderen zur Selbstpräsentation gedachten Feierlichkeiten, zu folgen. Grund ist der stets gleiche Ablauf und die Vorhersehbarkeit was Gespräche und die Getränkevielfalt angeht.

Nicht so am gestrigen Abend.
Eingeladen wurde in einen großzügigen Hinterhof, dezent urbane Eindrücke und die „übliche“ Bestückung mit Ausschankwagen und Bierzeltgarnituren….also „Business as usuall“ dachte ich mir, den Ablauf des Abends schon kurz vor meinem inneren Augen Revue passieren lassend und die Theke zwecks Versorgung mit Anti-alkoholischen Getränken suchend…doch was war DAS bitte?!

Ein elend langer Aluminiumwohnwagen, Made in USA, umgebaut und mit allerlei separater Beleuchtung, stand dort als Cocktail-Versorgungsstation zur Verfügung. Einige Liegestühle im klassischen Beachstyle haben zum Relaxen und Genießen eingeladen und im Wagen selbst wartete das den ganzen Abend hochmotivierte und freundliche Team von Timeout-Events auf die Gäste. 

Ok, sehr geniale Idee, sowohl vom Veranstalter als auch von Stefan Wirth, Inhaber von Timeout-Events, der selbst auch vor Ort, oder besser hinter dem Tresen, war wie ich später herausfand.

Was sofort auffiel, war die Freude und die Begeisterung, mit welcher das Team von Stefan Wirth auf die Gäste zuging, nicht aufdringlich oder die Gäste schnellstmöglich auf ein hohes Alkohollevel zu bringen, das eine gepflegte, anregende und unterhaltende Konversation unmöglich macht.

Ganz im Gegenteil, Stefan Wirth sieht sich und sein Team eher als Katalysator, als Filter, der es den Anwesenden möglich macht in entsprechender Atmosphäre, mit den passenden Cocktails (auch alkoholfrei) für einen kurzen Zeitraum in einer anderen Zeit, an einem anderen Ort zu verweilen und dabei mit entsprechender musikalischer und optischer Untermalung, eine schöne Zeit zu haben.

Wer seinen Gästen, ob nun Hochzeit, Geburtstag, Firmenveranstaltung „oder oder oder“, etwas Besonderes bieten möchte, den Event, die Feier zu einem Erlebnis mit einem kleinen Extra-Sternchen gegenüber klassischen „Events“ machen möchte, sollte sich über die Homepage: www.timeout-events.de mit Stefan Wirth in Verbindung setzen, einen kleinen Überblick über die sich bietenden Möglichkeiten ihn und seine Dienstleitungen in Anspruch zu nehmen wird dort ebenfalls geboten und wie bereits gesagt:
Wenn ein üblicherweise von „Firmenevents-Fernbleibender“ eine derartige Begeisterung „The day after“ an den Tag legt, sollte es in jedem Fall eine Überlegung wert sein und Timeout-Events auf der Vorbereitungsliste für Events jeglicher Art ziemlich weit oben stehen.

Firmenempfehlung und Gastbeitrag von Alexander Klös (www.kloes-it.de)

Die Stadt Lich bietet mehr als nur gutes Bier – ein Reisebericht

Die Stadt Lich, mit ihren etwas mehr als 13.000 Einwohnern, liegt eingebettet zwischen viel Natur nordöstlich der Universitätsstadt Gießen. Bis Gießen selbst sind es lediglich 15km und auch Städte wie Wetzlar, Marburg oder Frankfurt sind bequem über die A5, oder wer es lieber etwas langsamer mag, über Landstraßen erreichbar. Als Ausgangspunkt für Entdeckungstouren in der Region bietet jedoch die in Mittelhessen gelegene Stadt Lich selbst ebenfalls einiges in Sachen Urlaub, Natur, Entspannung und Sport.

Für mich war es der erste Besuch in der Stadt, die unter anderem deshalb auch so bekannt ist, weil sich dort die Licher Brauerei befindet, welche seit 1854 Bier und Getränke mit weitreichender Tradition hervorbringt. Interessant ist hierbei, dass Besucher die Brauerei besichtigen können, so dass nicht nur Bierliebhaber einmal hautnah erleben können wie eines des Deutschen liebstes Getränk, das Bier, aus Hopfen, Malz und weitere Ingredienzien seine Entstehung findet.

Lich selbst ist sehr beschaulich. Kleine Kneipen und Restaurants, viele Modegeschäfte sowie Geschäfte des täglichen Bedarfs finden sich in der historischen Altstadt sowie in den Randlagen der Stadt. Bezeichnend fand ich bei meinem vierwöchigen Aufenthalt in Lich, den ich bei Freunden verbrachte, dass alles etwas langsamer vonstatten geht. Die Hektik einer größeren Stadt wird man in Lich nicht finden und es so manche aus der Großstadt bekannte Gewohnheiten werden durch die dort befindlichen Gegebenheiten fast schon von selbst ausgebremst. Essen gehen, um nur ein Beispiel zu nennen, lässt sich in Lich sehr gut, allerdings wer an einem Montag die Lust überkommt außer Haus Kulinarisches zu genießen, dem bleibt in Lich allenfalls ein kleiner Dönerimbiss oder Kuchen und Snacks. Die Speiselokale in Lich, so unterschiedlich diese von ihrem Angebot auch sind, haben alle am Montag ihren Ruhetag. Folglich lohnt es sich nicht innerhalb der Stadt an diesem Tag auf kulinarische Entdeckungstour zu gehen.

Anderweitig lässt sich allerdings so einiges in und rundum Lich entdecken. Für Pferdeliebhaber ist diese Stadt ein Paradies. Wohin man auch läuft oder fährt: Pferde über Pferde. Zwei Reithallen, eine in der Nähe des Lidls und eine unweit des Waldschwimmbades gelegen, ermöglichen auch für große und kleine Urlauber am Reitunterricht teilzunehmen. Das Waldschwimmbad hingegen ist mehr als idyllisch gelegen und ermöglicht bei gutem Wetter viel Freizeitspaß zu haben. Ein Natursee mit angrenzender großer Liegefläche und einem Kleinkindschwimmbecken lädt hierbei zur Erfrischung ein und wer sich gerne sportlich aktiv zeigen möchte dem stehen verschiedene Sandplätze zum Volleyball spielen und ähnliches zur Verfügung. Der Eintritt ist moderat und sorgt dafür, dass das Waldschwimmbad Lich erhalten werden kann.

Fahrradtouren, lange Spaziergänge oder Wandern und Reiten – in Lich erwartet Reisende wie bereits erwähnt viel Natur, so beispielsweise auch das angrenzende Naturschutzgebiet mit seiner natürlichen Vielfalt an Pflanzen und Tieren. Für Ausflüge in die nähere Umgebung ist Lich übrigens sehr gut geeignet. Ob nach Gießen zum Stadtbummeln oder für kulturelle und kulinarische Streifzüge, einer größere Tour ins nur knapp 70km entfernte Frankfurt, ein Ausflug auf den Vogelsberg zum Wandern und sein Können im Kletterpark testen oder auch ein Besuch des Erlebniswaldes „Grünes Meer“ – Langeweile muss man hinsichtlich seiner Freizeitaktivitäten in Lich gewiss nicht haben.

Letzteres gilt besonders auch dann, wenn man mit Kindern seinen Aufenthalt in Lich verbringt. Diese können unbeschwert die Natur erkunden oder Streifzüge in die nähere Umgebung ihrer Unterkunft machen, denn die Stadt Lich ist ein wahres Kinderparadies. Kind sein ist dort aus jeder Richtung noch möglich und bietet somit auch für Eltern die Gelegenheit einen entspannten Urlaub in Lich erleben zu können. Extra-Tipp: Direkt im Ortskern gibt es eine italienische Eisdiele, die nicht nur sehr gutes Eis anbietet, sondern für kleine Schleckermäuler immer wieder ein beliebter Anlaufpunkt zum Stillen ihrer Naschlust ist.

Insgesamt betrachtet lässt es sich in Lich gut aushalten. Mit Auto ist es bezüglich der (spontanen) Mobilität gewiss leichter, allerdings auch wer kein Fahrzeug hat kommt recht gut überall hin. In der Stadt selbst gibt es ein Busnetz sowie ein Taxibetrieb und eine Bahnstation, die einen in einem 25-Minuten-Takt unter anderem nach Gießen bringt (Fahrzeit etwa 18 Minuten). Abschließend betrachtet kann ich einen Ferienaufenthalt in Lich nur empfehlen. Durchatmen, neue Kräfte sammeln, sich kulinarisch verwöhnen lassen und viel Bewegung in der Natur – in der mittelhessischen Stadt Lich ist all das kein Problem.

 

 

Die Grenzen eines starken Gefühls

Gefühle treiben uns Menschen ab dem ersten Atemzug ein Leben lang um. Ob Baby, Klein- oder Schulkind, Teenager oder folgend Erwachsene – ohne Emotionen geht niemand durch die Anforderungen des Lebens. Manchmal erweisen sich Gefühle als leicht und schwebend wie es kleine Vogelfedern sind. Ein anderes Mal legen sie sich wie Blei auf die Brust und Seele und wieder zu einem Zeitpunkt finden sie sich tief im Inneren verborgen. Still, abwartend, der Dinge harrend, die vielleicht einmal geschehen werden. Unabhängig dessen, wie stark sich ein Gefühl in welcher Form einer der unterschiedlichsten Beziehungen aufzeigt, bleibt eine Frage stets offen: Wo sind die Grenzen eines starken Gefühls?

Wer mich kennt, weiß, dass ich liebend gerne Dinge, Zustände oder Handlungen hinterfrage. Ist wohl ein Relikt aus Kindertagen, denn schon damals gab ich keine Ruhe mit dem Warum, Wieso, Weswegen und überhaupt. Folglich gehe ich auch heute noch gerne allem und jedem tiefer auf den Grund, besonders wenn es um Zwischenmenschliches geht. Hierzu gleich einige Fragen an Sie, meine geschätzten Leser, die durchaus etwas Zeit zur Beantwortung erfordern: Haben Sie bereits tiefe Emotionen erlebt? Emotionen, die mitunter bis heute ihre Schatten auf Ihr Leben werfen? Oder bewegen Sie sich lieber auf der Oberfläche jeglicher Gefühle, nur um sich vor Verletzungen, Abweisung, Angst oder Verzicht zu schützen?

Wenn Sie nun gleich und sofort gedanklich geantwortet haben, so bremse ich Sie aus, denn derartige Fragen bedürfen ein längeres persönliches Hinterfragen und den Blick in den eigenen Spiegel. Also lassen Sie sich ruhig Zeit, keiner hetzt Sie. Ein Thema, das übrigens nie an Aktualität verliert. Zumindest nicht solange wie unsere Spezies noch auf diesem Planet wandelt. Betrachten wir uns einmal näher wozu starke Gefühle gut sein können, liegt der Gedanke nahe, dass es vielleicht doch Heilige auf Erden gibt. Sie fühlen tief. Geben alles ihnen machbare, ersticken mitunter an ihrem eigenen Gefühl und Helfersyndrom, ohne jedoch zu jammern. Nun ja, fast ohne zu jammern. Das imaginäre Schild „ich will es ja so“ wird schön vor sich getragen, denn irgendwie tut das ja alles auch gut. Irgendwie zumindest. Und bis irgendwann. Zeit ist ein nicht unerheblicher Faktor im Emotionenspiel und oftmals auch im Lauf der Entwicklungen die Tatsache „aus den Augen, aus dem Sinn“. Letzteres ist übrigens eine wunderbare Möglichkeit, um sein emotionales Innenleben einmal gezielt auf die berühmte Probe zu stellen.

Ist Ihnen schon einmal der Gedanke gekommen, dass andere Menschen vielleicht gar nicht so viel Gefühl wollen oder gar „brauchen“? Werden Sie selbst nur Ihrer Selbst geliebt oder ist es eine Art Zwang des Gegenübers, weil eine Gegenliebe in der Regel erwartet wird? Wie erweist sich die Balance zwischen rationalen, emotionalen und Herzensentscheidungen? Können Sie überhaupt noch mit all diesem Gefühlswirrwarr entscheiden wie sich was konkret anfühlt? Was sich noch gut anfühlt und was eigentlich schon lange gilt beendet, aufgelöst und losgelassen zu werden? Und wie sieht es eigentlich mit Ihrer Selbstliebe aus? Erhält diese eine gesunde Achtung ohne wiederum das Extrem der übertriebenen Eigenliebe zu beinhalten?

Ich weiß, heute stelle ich Ihnen viele Fragen, aber diese sind durchaus als wichtig zu bezeichnen. Nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass die meisten Menschen sich derartigen Fragen am liebsten entziehen, denn die Suche nach tiefen Antworten kann sehr schmerzhaft sein. Und wer gibt sich schon gerne in Zeiten der Oberflächlichkeit und Schmerzvermeidung freiwillig einem inneren Schmerz der Emotionen und Erkenntnis des eigenen Handelns hin. Nur die wenigstens schaffen es eine Vermeidungstaktik nicht auf den alltäglichen Lebensplan zu rufen. Schade, denn durch das klare Betrachten erzielt man nicht nur für sich selbst einen neuen Blick auf das eigene Leben, sondern man gibt zeitlich all den Menschen in seiner Nähe die Chance eigenständig die Grenzen eines starken Gefühls ergründen und erkennen zu können. Oder gibt es gar keine Grenzen bei dieser Thematik? Unabhängig um welches Gefühl es sich handelt, denn diese können im positiven als auch scheinbar negativen Sinne zu persönlichen (Weiter-) Entwicklungen führen, die nur selten ohne folgende Wirkungen mit Nachhaltigkeit bleiben werden.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen die Muse um Ihre ureigensten Antworten auf die heutigen Fragen zu finden. Und vielleicht erzählen Sie mir einmal davon…

Herzlichst

Ihre Claudia

(Gastbeitrag von “Claudia”…)

 

Gastbeitrag: Masochismus kennt viele Varianten

Sagen Sie mal, woran denken Sie, wenn Sie das Wort Masochismus hören oder lesen? Ich gehe jede Wette ein, dass Ihnen als Erstes das schmerzhafte sexuelle Lustempfinden in den Sinn kommt. Stimmt schon, aber wie viele weitere Formen kennen Sie noch? Und, ja, nun werde ich doch etwas persönlicher, unter welcher Variante des Masochismus leiden Sie eigentlich?

Vermutlich schütteln Sie nun den Kopf, weil Sie vielleicht denken, was hat denn die Claudia heute für Gedankengänge. Aber ich sage Ihnen, es gibt mehr Menschen, die sich beruflich und vor allem privat dem selbsterwählten Schmerz hingeben, als Sie es mitunter im ersten Moment vermuten würden. Gewiss gibt es gerade im sexuellen Bereich die „Spielarten“ Sadismus und Masochismus, aber da sind die Regeln bekannt und die Grenzen gesetzt. Doch wenn es um das Alltägliche geht, dann sind diese ungeschriebenen Vorgaben kaum mehr relevant.

Betrachten wir uns doch einmal die private Situation, die eine Frau oder einen Mann dazu bringen sich einem Schmerz, hier im Besonderen Herz- und Seelenschmerz, hinzugeben, nur um einem geliebten Partner nahe sein zu können. Da gibt es tatsächlich die scheinbar widersinnigsten Aktionen, die jedem „Normalen“ (dieses Wort ist von mir bewusst in Anführungszeichen gesetzt, da auch das Wort Normal mehr als relativ ist) unter anderem die Reaktion des Augenbrauen hochziehen, das akute Wedeln mit der Hand vor der Stirn oder auch klare Worte des Unverständnisses entlocken. Zu Recht, denn es gibt nicht nur aus psychologischer Sicht durchaus so manche geistige oder seelische „Umnachtung“, was dieses Thema betrifft.

Um unsere frei gewählte Situation noch einmal aufzugreifen: Was anderes als Masochismus kann es sein, wenn ein Mensch die Nähe zu einem geliebten Partner sucht, um diesen dann doch nicht in einer wahren Nähe um sich zu haben, sondern dagegen mit Sehnsucht und Schmerz diesen nur aus der Ferne sehen zu können? Wer hierbei „Glück“ hat, wird vielleicht auch das eine oder andere Wort wechseln können. Was der masochistischen Ader natürlich sehr entgegenkommt, wohl bemerkt. Aber warum tut ein Mensch sowas überhaupt, so frage nicht nur ich mich in ruhigen oder hektischen Stunden?

Macht das irgendwie Spaß? Hat es insgeheim doch etwas mit einer bestimmten Form der sexuellen Befriedigung zu tun? Oder doch zumindest einer geistigen und seelischen? Wo liegt denn der wahre Sinn in einem schmerzhaften emotionalen Verhalten (die mit der Prämisse des körperlichen „Leidens“ lasse ich absichtlich heute außen vor)? Und gleichsam wichtig: Welche Hoffnungen und Wünsche bergen Männer oder Frauen in sich, wenn sie sich für solch einen Weg entscheiden? Oder, ebenfalls wichtig und interessant, wie findet man einen vernünftigen Weg aus dem selbsterwählten Schmerz, der doch irgendwie das Leben bestimmt und alles nur noch schlimmer macht als es vielleicht eh schon ist?

Obwohl viele scheinbar krankhaften menschlichen Verhaltensweisen oft über Jahre anhalten, ja, wenn nicht gar über Jahrzehnte, und oft genug Nebenwirkungen auslösen, die dann tatsächlich körperliche Beschwerden und Abhängigkeiten mit sich bringen, gibt es sie immer wieder. Ein spannendes Thema, dem ich auch nach dem heutigen Gedankenimpuls gezielt auf die  Spur gehen werde. Wobei: Sollten Sie sich trauen und Ihre Geschichte mitsamt ihrem Ende erzählen wollen oder Sie gar ein Psychologe mit anschaulichen Erfahrungswerten und Lösungsansätzen sein – dann schreiben Sie mir doch einfach! Denn eines ist sicher: Frau lernt ebenso wenig aus wie ein Mann!

In diesem Sinne verabschiede ich mich von Ihnen und danke für Ihre Aufmerksamkeit und ein persönliches Nachdenken über das Thema!

Ihre Claudia S.

Konfrontation mit dem vergangenen Ich – die führende Hand von Susanne Kellersmann

Wir alle tragen unsere Lebenspäckchen mit uns herum. Manchmal auch die von denen, die nicht an unserer Seite gehen…

Das Leben eines jeden Individuums erscheint nur oberflächlich als das eigene. Im Alltagsgeschehen, im Lebensstress bleibt nur selten der Raum darüber nachzudenken warum vielleicht das Leben oft im Chaos endet. Trotz aller Anstrengungen statt Fortschritt und Entwicklung immer wieder Rückschritt und Stagnation zu verzeichnen sind. Beziehungen in die Brüche gehen. Psychosomatische Störungen auftreten oder gar gänzlich diffuse Erkrankungen sich zeigen, die selbst Ärzte und Heilpraktiker vor Rätsel stellen. Nein, der Alltag lässt kaum das Abtauchen in die Vergangenheit oder gar das Erforschen und Hinterfragen der eigenen Herkunft zu. Verdrängen ist angesagt und ermöglicht zwar auf der einen Seite weniger Schmerz zu empfingen, allerdings gleichsam auf der anderen Seite auch das Entdecken der Chancen dem persönlichen Lebensweg eine Richtungsänderung zu verschaffen.

Susanne Kellersmann kennt solch ein Nichterkennen oder gar Verdrängen, wenn ein Mensch sich fast verzweifelt fragt, warum im Leben alles schief geht, weshalb körperliche Schmerzen permanent vorhanden sind oder wieso es nicht mit Beziehungen funktioniert und nur noch das Gefühl herrscht „alles klappt nicht“. Ich konnte Frau Kellersmann kennen lernen und bin beeindruckt von dieser Frau, die die Jugend schon lange überschritten hat, allerdings eine gewisse Leichtigkeit verbreitet, welche der einer Jugendlichen in nichts nachsteht.

Ihres Zeichens Heilpraktikerin beschäftigt sie sich im Sinne ihrer Patienten unter anderem mit der systemischen Therapie, radionischem Verfahren (bioernergetische Analyse und mehr), Erstanamnese bei Kindern (unter anderem bei ADHS und ADS), Coaching, Familienaufstellungen, Kinderwunschberatung, Allergiebehandlung und der klassischen Homöopathie. Um die Schwerpunkte zu nennen, welche Frau Kellersmann aus Osnabrück im Rahmen ihrer Praxis anbietet. Nun könnte man behaupten, dass doch solch ein Angebot viele Frauen und Männer im Land aufweisen. Dem stimme ich gerne bei, allerdings kann ich aus eigener Erfahrung ebenso sprechen als auch im Sinne von Bekannten, die die begleitende Hilfe von Frau Kellersmann angenommen haben, dass diese Frau etwas Besonderes ist.

Sie berät und unterstützt nicht nur direkt bei sich vor Ort, sondern auch per Telefon. Mit einer Genauigkeit und einer gewissen Weisheit, die wirklich beeindruckend ist. Ihre sonore Stimme, das wirkliche Zuhören, die Erfahrung vieler Jahre in der Behandlung und Begleitung von Menschen jeglichen Alters, die Hilfe suchen und somit brauchen, sowie die Tatsache, dass viele prominente Patienten ihren Rat suchen, geben die Sicherheit sich in guten Händen zu fühlen. Entgegen jedem Klischee, die einem Coach anhaften, hört man von Frau Kellersmann keine super-tollen Ratschläge. Nein, viel mehr hinterfragt sie, gibt Impulse, ermutigt, weist auf Unwägbarkeiten hin und bringt einen somit dazu sein eigenen Weg zu gehen oder auch einen Frieden mit bestimmten (nicht mehr) vorhandenen Personen zu finden, ohne dass man sich alleine gelassen bzw. gemaßregelt und gegängelt fühlt.

Da die Themen Gesundheit oder Emotionen ein äußerst persönliches und auch breitgefächertes Spektrum sind, würde es hier nicht nur den Rahmen sprengen alle Details über die positive Arbeit der Heilpraktikerin Susanne Kellersmann zu erläutern, sondern auch nicht Ihren ureigensten Kern und Wunsch der Veränderung oder Verbesserung seelischer bzw. körperlicher Zustände betreffen. Folglich kann ich an dieser Stelle nur aus eigener Erfahrung meine Empfehlung für Frau Kellersmann abgeben, allerdings mit der Tatsache verbunden, dass man vertrauen kann und sie real betrachtet Fähigkeiten für Sie bereithält, welche vielleicht auch bei Ihnen das Lebensrad ohne ständiges Holpern in Schwung bringen werden.

Homepage von Praxis für klass. Homöopathie, systemische Therapie u. radionisches Verfahren Susanne Kellersmann: www.hp-kellersmann.de

 

Verkaufen ist wie der erste Schritt beim Flirten

„Wer etwas verkaufen will, muss die Sprache beherrschen. Aber wer etwas kaufen will, den versteht jedermann.“ Gabriel Garcia Márquez

Tauschen, Handeln, Kaufen und Verkaufen treibt uns Menschen vermutlich seit dem aufrechten Gehen an. Bis heute begleiten uns besonders das Kaufen und Verkaufen von Waren, Produkten und Dienstleistungen durch den Alltag. Mal mehr, mal weniger mit einer erfolgreichen Tagesbilanz. Dabei verkaufen wir nicht nur Produziertes oder eben eine Dienstleistung, sondern auch uns selbst und das in erster Linie sogar noch bevor wir eine Auftragsbestätigung zeichnen oder einem Kunden ein Produkt reichen können.

Viele Menschen ignorieren diesen Faktor und weisen es oft empört sehr weit von sich, wenn man behauptet „du bist zunächst der erste Kaufanreiz und dann erst die Ware oder Dienstleistung“. Hierbei liegt der Vergleich zum privaten Flirten sehr nahe, denn gewisse Übereinstimmungen sind unübersichtlich. Sie glauben mir nicht? Dann folgen Sie mir einfach unauffällig bei den nächsten Ausführungen zum Thema und so manches wird dann vermutlich klarer werden.

Flirten

…dabei wird ein unverbindlicher, oberflächlicher Kontakt hergestellt…Der Flirt kann mit einem Blickkontakt, sprachlich (Smalltalk) oder durch eine Handlung (z. B. eine Tür öffnen, etwas tragen helfen) begonnen werden. (Auszug Wikipedia)

Ziele beim Flirten

Ein Flirt kann mehrere Ziele in sich bergen. So kann das Interesse an einem anderen Menschen zu einem kurzweiligen Flirt führen oder auch der Wunsch nach einem neuen Partner die Lockmittel der Natur freisetzen. Auch das Antesten, ob man noch „in“ ist und beim anderen Geschlecht ankommt, kann ein Impuls zum Flirten darstellen. Um nur einige zu nennen.

Bei einer genaueren Betrachtung beginnt der Flirt zunächst mit einem aufmerksamen und interessierten Augenkontakt und einem Lächeln. Entsteht hierbei eine erste Sympathie beginnt die weitere Annäherung mittels der Sprache, oft über augenscheinlich unwichtige Themen des Lebens. Smalltalk eben. Stimmt auch hier die Chemie bleibt der weitere Verlauf des Flirts gänzlich offen und kann somit mit einem positiven oder auch negativen Beigeschmack in Erinnerung bleiben.

Ein verkrampftes Lächeln, abschweifende Augen, ein nicht zuhören, das endlose Erzählen über die eigene Person, eine abgedrehte Körperhaltung oder gar das Hinwenden zu einer anderen Person, werden jeden Flirt im Keim ersticken. Eine zweite Chance für einen neuen Versuch der Annäherung wird durch solch ein Verhalten deutlich minimiert, ja, wenn nicht gar komplett unwahrscheinlich. Das „Produkt Ich“ hat still gestanden, sich von seiner schlechtesten Seite gezeigt und dem Gegenüber somit offeriert „ich bin nicht richtig für dich und du nicht wichtig für mich“. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um einen flüchtigen Flirt handelt oder um einen Flirtversuch, weil man sich so sehr einen neuen Partner an der Seite wünscht. Wichtig ist hingegen der aktuelle Moment des Erlebens, dem man seine ganze Aufmerksamkeit widmen sollte.

Hat man sich gut „verkauft“ (was übrigens auch bei Bewerbungen und ähnliches seine Gültigkeit beinhaltet), bleibt man in guter Erinnerung, ein Gegenüber sucht mitunter von sich aus ein neues Treffen und wird oftmals im engsten Freundeskreis von dem „tollen Flirt und somit Menschen“ erzählen. Wurde hingegen die schlechteste Seite dargestellt, kann man sich an fünf Fingern ausrechnen schnell in Vergessenheit zu geraten oder allenfalls unter dem Motto „so ein Schwachmatt oder so ne Dumpfbacke“ eine flüchtige Erwähnung zu finden. Beides nicht sehr prickelnd, zumal das Ego dann oftmals einen Platz im Keller sucht und ein neuer Flirtversuch erst einmal weit von sich geschoben wird.

Arbeiten Sie in irgendeiner Form im Verkauf oder Vertrieb? Haben Sie ein Unternehmen und gehen auf Akquise, betreuen Neu- sowie Stammkunden und ähnliches? „Flirten“ Sie mit Ihren (potenziellen) Kunden? Und wenn ja, wie?

Sie stellen sicher gerade fest, dass nun der Bogen zum erfolgreichen, ehrlichen Verkaufen sowie langfristige Kundenbeziehungen, inklusive deren Weiterempfehlungen, von mir gespannt wird. Sehen wir uns also einmal die Übereinstimmung zwischen Flirten und Verkaufen an…

1. Als guter Verkäufer (der einfachhalber verwende ich nun nur die männliche Schreibweise) werden Sie jedem Interessenten oder Kunden Ihren „Augenblick“ schenken. Übrigens auch besonders dann, wenn Sie sich bereits in einem Gespräch befinden und weitere potenzielle Kunden Ihr Geschäft oder Büro betreten. Selbst wenn jemand warten muss (und wer wartet heutzutage schon gerne) wird dieses „ich habe dich wahrgenommen und bin gleich für dich voll und ganz da“ dazu führen, dass schlechte Stimmungen zumeist außen vor bleiben und der erste Schritt des „Flirtens“ positiv verläuft.

2. Befinden Sie sich dann in den Anfängen eines Gespräches, werden Sie zuhören, sich darin üben zwischen den Worten lesen und verstehen zu können und somit dem Kunden das Gefühl vermitteln in seinem Wunsch oder Ziel des Kaufens tatsächlich gehört zu werden.

3. Sie werden authentisch die Vor- und Nachteile oder Konditionen erläutern und, abgestimmt auf die Wünsche des Kunden, eine entsprechende Beratung durchführen sowie ein Angebot abgeben. Auch wenn es nicht zu einem Verkauf kommt, bleiben Sie freundlich, ja, vielleicht empfehlen Sie sogar ein Produkt eines Mitbewerbers, wenn Sie selbst den Wunsch des Kunden nicht erfüllen können.

Der „Flirt“ wird in der Regel positiv enden, denn Ihr Gegenüber fühlt sich beachtet und geachtet, wird somit bestellen oder kaufen und Sie in guter Erinnerung behalten, Sie weiterempfehlen und immer wieder gerne den „Flirt des Verkaufens“ mit Ihnen suchen.

Ändern wir der vollständigkeitshalber kurz das Szenario…

Ein (potenzieller) Kunde kommt zu Ihnen, Sie sind gerade mit etwas beschäftig, beachten diesen nicht einmal mit einem Blick, geschweige einem Willkommenslächeln. Er steht dumm herum, fühlt sich sträflich missachtet und liegt hierbei vollkommen im Recht, denn immerhin hat er aus einem bestimmten Grund den Weg in Ihr Geschäft oder Büro gesucht und möchte für sein Geld etwas ganz Bestimmtes erwerben oder beauftragen. Geld, das Ihnen zudem den Lebensunterhalt sichert und oft genug auch Ihren Kollegen und Mitarbeitern.

Die erste schlechte Luft beginnt sich auszubreiten. Irgendwann, vielleicht fühlen Sie sich auch noch gestresst und genervt, wenden Sie sich Ihrem Interessenten zu. Nach einer kurzen Nachfrage, was dieser wünscht, werden Sie nicht weiter zuhören, sondern entweder a) versuchen den Kunden rasch wieder loszuwerden oder b) texten ihn derart zu, dass er am Ende nicht mehr weiß wie er heißt und vor lauter Frust nur noch das Weite suchen will. Ganz schlimm wird es, wenn Sie in Ihrem Gegenüber nur einen Geldbringer sehen und diesen dann auch noch so behandeln. Mit Dollarzeichen in Ihren Augen. Wobei sich das bei solch einem Verhalten, in diesem Zusammenhang, fast von selbst versteht.

Der Flirt ist sprichwörtlich in die Hose gegangen. Der Kunde oder Interessent ist gefrustet, verlässt diesen unwirtlichen Flirtplatz, erzählt all seinen Bekannten und Verwandten von dem „Depp von Verkäufer oder der verkäuferischen Trulla“ und wird gewiss nicht so schnell wiederkommen. Wenn überhaupt. Und auch seine Bekannten nicht, denn der Mensch ist durchaus sehr solidarisch und anfällig für die negativen Erlebnisse anderer Personen.

Zum guten Schluss: Wie Sie sicherlich erkennen konnten, gibt es sehr wohl die Parallele zwischen dem Flirten und dem guten Verkaufen, wobei ich nicht alle Überschneidungen hier angesprochen habe. Es lohnt sich deshalb sich in mehr als nur einer ruhigen Minuten mit dem Thema auseinanderzusetzen, schlussendlich auch im Sinne dessen, dass das eigene Ego gepflegt und die persönliche Motivation durch ein erfolgreiches Verkaufsflirten erheblich gesteigert wird. Ich wünsche Ihnen jedenfalls viel Erfolg und noch mehr positive Erlebnisse sowie zufriedene Kunden, die immer wieder gerne zu Ihnen kommen. Denn: Flirten bleibt immer In, wenn man/frau weiß wie.